IMPACT-Newsletter #DynamIKen
Interne Kommunikation ist längst keine Nebendisziplin mehr. Sie entscheidet mit darüber, ob Transformation in Unternehmen gelingt, ob Menschen in unsicheren Zeiten Orientierung finden – und damit auch, ob eine Organisation zusammenhält, wenn der Druck wächst. Die Dynamiken, die dabei wirken, sind komplex und sie verändern sich gerade rasant.
In dieser Ausgabe geben Birte Ayhan-Lange von HanseMerkur, Maribel Leisten von thyssenkrupp und Dr. Jörg Hass von Hansgrohe Einblicke, wie moderne interne Kommunikation in der Praxis aussieht. Den Abschluss macht Achtung! Mary-Geschäftsführerin Babette Kemper mit einem Appell, der Führungskräfte krisensicherer macht.
Motor und Seismograf zugleich
Transformation passiert nicht auf PowerPoint-Folien, sondern in den Köpfen der Mitarbeitenden. Birte Ayhan-Lange, Leiterin der UK von HanseMerkur, spricht mit Babette Kemper darüber, warum interne Kommunikation heute Orientierung geben muss statt nur Informationen zu senden – und welche Rolle psychologische Sicherheit dabei spielt.
Wenn 100.000 Menschen dieselbe Richtung brauchen
Mitten in einer historischen Transformation stellt sich bei thyssenkrupp eine zentrale Frage: Wie macht man eine komplexe Strategie für knapp 100.000 Menschen weltweit (be-)greifbar? Und warum ist die interne Kommunikation dabei ein strategisches Steuerungsinstrument, statt nur Informationskanal? Maribel Leisten, Head of COM Strategy, Brand & Internal Communications, gibt Antworten.
Wertschätzung ist kein Luxus für gute Zeiten
125 Jahre Hansgrohe! Gefeiert wird unter anderem mit einem Open-Air-Festival, einer Swimwear-Kollektion und einem Pixi-Buch voller Emotionen und Easter Eggs. Dr. Jörg Hass, Vice President Corporate Communications, spricht mit Achtung! CEO Mirko Kaminski darüber, warum ein Jubiläum erst recht dann gefeiert werden muss, wenn die Zeiten nicht leicht sind, und was ein Schlüsselbund mit Unternehmensidentität zu tun hat.
Vertrauen auf Vorrat
Babette Kemper, Geschäftsführerin von Achtung! Mary, begleitet Unternehmen dabei, die interne Kommunikation neu zu denken. Ihre Beobachtung: Viele Führungskräfte tun sich in Krisen schwer, die richtigen Worte zu finden, weil sie in ruhigen Zeiten zu wenig geübt haben. Ihr Appell: Vertrauen – das der Mitarbeitenden und das in sich selbst – entsteht nicht im Ausnahmezustand. Es muss vorher gewachsen sein.